Das Compliance-Paket für die Schulung von Fahrern von Fahrzeugen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t zur Verwendung des Fahrtenschreibers ist ein praktisches Dokument, das dazu dient, die Schulung im Falle einer Kontrolle oder eines Audits nachzuweisen. Es umfasst das individuelle Schulungsblatt, den Multiple-Choice-Test zur Bewertung sowie die interne Richtlinie zur Fahrerschulung und liefert dem Unternehmen einen eindeutigen Nachweis dafür, dass die Informations-, Überprüfungs- und Dokumentationspflichten erfüllt wurden.
Kurz gesagt, das Schulungsset für den 3,5-t-Tachographen umfasst:
- Individuelles Schulungsblatt für jeden Fahrer, der Fahrzeuge bis zu 3,5 t mit Fahrtenschreiber nutzt.
- Angaben zum Arbeitgeber, Angaben zum Fahrer, Position, Führerschein und Nummer des Arbeitsvertrags.
- Schulungsthemen zur Verordnung (EG) Nr. 561/2006 und zur Verordnung (EU) Nr. 165/2014.
- Einweisung in die Tachographenmodi: Fahrt, sonstige Tätigkeiten, Bereitschaft und Ruhezeit.
- Erläuterungen zu manuellen Eingaben, zum Umgang mit Ausnahmesituationen und zum Verhalten bei Kontrollen.
- Vom Fahrer unterzeichnete Erklärung, in der er bestätigt, dass er unterwiesen wurde und die gesetzlichen Verpflichtungen verstanden hat.
- Multiple-Choice-Test mit Fragen zu Lenkzeiten, Pausen, Ruhezeiten, der Fahrerkarte und den Pflichten des Betreibers.
- Interne Richtlinie zur Organisation der Schulung sowie zu den Pflichten des Arbeitgebers, des Ausbilders und des Fahrers.
- Häufigkeit der Schulungen: bei Einstellung, jährlich, bei Gesetzesänderungen oder nach festgestellten Verstößen.
- Die Unterlagen sind mindestens zwei Jahre lang in der persönlichen Akte des Fahrers in Papierform oder elektronischer Form aufzubewahren.
Dieses Dokument enthält: (1) das individuelle Schulungsblatt, (2) den Multiple-Choice-Test zur Bewertung und (3) die interne Richtlinie zur Fahrerschulung. Es handelt sich um ein umfassendes Paket, das bei Kontrollen und Audits nützlich ist.
1. SCHULUNGSUNTERLAGE FÜR FAHRER – VERWENDUNG DES FAHRTENSCHREIBERS
(Wichtige Unterlagen für die Kontrolle)
ARBEITGEBER: ………………………………………………………..
CUI: ……………………………………………………………..
Sitz: ……………………………………………………………
ANGABEN ZUM FAHRER
Vor- und Nachname: …………………………………………………..
Personenkennnummer: ……………………………………………………………..
Beruf: Fahrer von Kraftfahrzeugen ≤ 3,5 t
Führerschein: Klasse B / BE
Nummer des Arbeitsvertrags: ……………………………………………
THEMEN DER SCHULUNG
Der Fahrer wurde zu folgenden Themen geschult:
✔ Verordnung (EG) Nr. 561/2006 – Lenk- und Ruhezeiten
✔ Verordnung (EU) Nr. 165/2014 – Verwendung des digitalen Fahrtenschreibers
✔ Korrekte Verwendung des Fahrtenschreibers:
• Betriebsmodi (Fahren / Sonstige Arbeiten / Bereitschaft / Ruhezeit)
• Manuelle Eingaben (Manual Entry)
• Umgang mit Ausnahmesituationen
✔ Verhalten bei Verkehrskontrollen
✔ Pflichten des Fahrers und des Verkehrsunternehmers
Dem Fahrer wurde das Taschenhandbuch – Tachograph 3,5 t zur Verfügung gestellt.
ERKLÄRUNG
Der Unterzeichner erklärt, dass:
• ich in der ordnungsgemäßen Verwendung des Fahrtenschreibers unterwiesen wurde;
• ich meine gesetzlichen Pflichten verstanden habe;
• ich mich verpflichte, die erhaltenen Anweisungen einzuhalten.
Datum der Unterweisung: ………………….
Dauer der Unterweisung: …….. Stunden
Ausgebildet (Fahrer) Ausbilder
Name + Unterschrift Name + Unterschrift
📌 Aufbewahrung: Persönliche Akte des Fahrers – mindestens 2 Jahre
📌 Anmerkung: Das Dokument wird bei Kontrollen als Nachweis für die Schulung anerkannt
2. Multiple-Choice-Test – Verwendung des Fahrtenschreibers (3,5 t)
(Empfohlen – bei der Prüfung sehr gut bewertet)
Name des Fahrers: ………………………………………………………..
Datum: ……………………………………………………………..
Kreuze die richtige Antwort an (es gibt nur eine richtige Antwort):
1. Wie lange darf man täglich maximal fahren?
☐ 8 Stunden
☐ 9 Stunden
☐ 10 Stunden
☐ 12 Stunden
2. Wie oft pro Woche darf man 10 Stunden lang fahren?
☐ Einmal
☐ Zweimal
☐ Dreimal
☐ Jederzeit
3. Nach welcher Fahrzeit ist eine 45-minütige Pause vorgeschrieben?
☐ 4 Stunden
☐ 4:30 Uhr
☐ 5 Stunden
☐ 6 Stunden
4. Kann die 45-minütige Pause aufgeteilt werden?
☐ Nein
☐ Ja, in 30 + 15
☐ Ja, in 15 + 30
☐ Ja, auf jeden Fall
5. Was bedeutet „Sonstige Tätigkeiten“?
☐ Pause
☐ Erholung
☐ Beladung / Dokumente / Kontrollen
☐ Gefahren
6. Das Warten an der Rampe ohne aktive Arbeit ist:
☐ Pause
☐ Verfügbarkeit
☐ Sonstige Tätigkeiten
☐ Tägliche Ruhepause
7. Die normale tägliche Ruhezeit beträgt:
☐ 9 Stunden
☐ 10 Stunden
☐ 11 Stunden
☐ 12 Stunden
8. Die verkürzte tägliche Ruhezeit beträgt:
☐ 8 Stunden
☐ 9 Stunden
☐ 10 Stunden
☐ 11 Stunden
9. Um wie oft kann die tägliche Ruhezeit verkürzt werden?
☐ 1 Mal
☐ 2 Mal
☐ 3 Mal
☐ Egal wie
10. Was tun Sie, wenn Sie Ihren Fahrerkarten verlieren?
☐ Ich mache problemlos weiter
☐ Du meldest das Unternehmen an und erstellst Ausdrucke
☐ Du wartest auf die Karte, ohne Auto zu fahren
☐ Eine andere Karte ausleihen
11. Wie lange darf man (legal) ohne Karte fahren?
☐ 5 Tage
☐ 10 Tage
☐ 15 Tage
☐ Das ist überhaupt nicht erlaubt
12. Wie viele Stunden darfst du maximal pro Woche fahren?
☐ 50
☐ 54
☐ 56
☐ 60
13. Wie viele Stunden maximal in zwei aufeinanderfolgenden Wochen?
☐ 80
☐ 85
☐ 90
☐ 100
14. Begrenzt der Fahrtenschreiber die Geschwindigkeit?
☐ Ja
☐ Nein
15. Wer ist für die rechtliche Organisation der Tätigkeit verantwortlich?
☐ Der Fahrer
☐ Der Disponent
☐ Firma (Transportunternehmen)
☐ Der Kunde
Ergebnis: …… / 15
Ergebnis: ANGENOMMEN / ABGELEHNT
Unterschrift des Fahrers: ………………………………………
Unterschrift des Ausbilders: ………………………………….
3. INTERNE VERFAHREN – SCHULUNG DER FAHRER ZUM THAHOGRAPHEN
(„Systemdokument“ – sehr wichtig)
3.1. Zweck
Das vorliegende Verfahren legt fest, wie Fahrer in folgenden Bereichen geschult werden sollen:
• die ordnungsgemäße Verwendung des Fahrtenschreibers;
• die Einhaltung der Lenk- und Ruhezeiten;
• die gesetzlichen Verpflichtungen des Betreibers und der Fahrer.
3.2. Geltungsbereich
Das Verfahren gilt für alle Fahrer, die:
• Kraftfahrzeuge ≤ 3,5 t;
• im grenzüberschreitenden Verkehr und/oder im Kabotageverkehr;
• mit einem digitalen Fahrtenschreiber fahren.
3.3. Zuständigkeiten
• Der Arbeitgeber: organisiert und dokumentiert die Schulung;
• Der benannte Ausbilder: führt die Schulung durch;
• Der Fahrer: setzt die erhaltenen Anweisungen um.
3.4. Inhalt der Schulung
Die Schulung umfasst mindestens:
• die Verordnungen 561/2006 und 165/2014;
• Tachographenmodi;
• manuelle Eingaben;
• Lenkzeiten, Pausen, Ruhezeiten;
• Vorgehensweise bei Störungen;
• Verhalten bei Kontrollen.
3.5. Häufigkeit
Die Schulung findet statt:
• bei der Einstellung;
• jährlich;
• bei jeder Änderung der Rechtsvorschriften;
• nach festgestellten Verstößen.
3.6. Erzeugte Dokumente
Ergebnisdokumente:
• unterzeichnete Schulungsunterlage;
• Bewertungstest;
• Taschenhandbuch.
3.7. Archivierung
Die Unterlagen sind aufzubewahren:
• in der Fahrerakte;
• mindestens 2 Jahre;
• in Papierform oder elektronischer Form.
Fazit zur Prüfung
✔ Das Unternehmen hat seiner Schulungspflicht nachgekommen.
✔ Die Fahrer wurden informiert und überprüft.
✔ Es gibt ein System, keine Improvisation.
Genau das ist der Ansatz, den die Kontrollbehörden verfolgen.
— Ende des Dokuments —
Häufig gestellte Fragen

Gründer und Geschäftsführer von Paneuropa Logistics
Ich bin György Bokor, Gründer und Geschäftsführer von Paneuropa Logistics. Ich bin seit über 20 Jahren in der Logistikbranche tätig und konzentriere mich auf internationale Transporte, Speditionen, Last-Mile-Lieferungen und Zolldienste. Meine Leidenschaft gilt der Entwicklung effizienter Lösungen, die Unternehmen in ganz Europa miteinander verbinden.
